Wasserknappheit auf dem „Blauen Planeten“

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 Foto: © Joerg Trampert / PIXELIO

Nur ein Bruchteil der globalen Wassermasse, nämlich 2,5 Prozent, ist nicht salzig. Mehr als zwei Drittel davon können weder getrunken noch zur Bewässerung genutzt werden, weil sie in Gletschern und im ewigen Eis gefroren sind. Stellt man sich das Wasser der Erde in handelsüblichen Perlenglasflaschen vor, wäre demnach unter 100 Flaschen nur eine noch nicht einmal bis zum Rand mit nutzbarem Süßwasser gefüllt. Nur mit großem Aufwand lässt sich das verfügbare Vorkommen steigern – Technologien wie Meerwasserentsalzung sind bisher kostspielig und taugen nicht zur Versorgung größerer Regionen.

Die Tatsache, dass kein Wesen ohne Wasser überleben kann, steht im krassen Missverhältnis zum tatsächlichen Umgang mit Süßwasser. Der globale Wasserverbrauch wächst fast doppelt so schnell wie die Zahl der Bewohner des Blauen Planeten. Zugleich verschärft der Klimawandel die ohnehin schon sehr ungleiche Verteilung von Süßwasser auf der Welt. In mehr als 30 Ländern droht momentan akute Wasserknappheit und die humanitär von der Wasserkrise am schwersten betroffenen Regionen sind weit von Deutschland entfernt. Wasserknappheit nimmt aber auch im Mittelmeerraum dramatisch zu, weil zur Bewässerung von Landwirtschaft oder Golfplätzen legal und illegal zu viel Wasser entnommen wird. Als eine Folge muss das sommerliche Barcelona regelmäßig von französischen Tankschiffen mit Trinkwasser versorgt werden, während in türkischen Metropolen schon tageweise das Wasser abgestellt wurde.

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