Klimawandel verändert Wasservorkommen

Der Klimawandelt verändert Niederschläge, Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Foto: © Katharina Wieland Müller / PIXELIO

Als Verursacher des Klimawandels greift der Mensch ebenfalls in das empfindliche Gefüge des globalen Wasserkreislaufs ein. Die komplexen Folgen sind eng an das jeweilige lokale Mikroklima geknüpft. Wo es heute kaum regnet, werden Niederschläge immer seltener fallen, Lebensfeindliche Wüsten breiten sich aus, heftige Wetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen häufen sich und werden unberechenbarer.

Millionen Kleinbauern, die den Regenfeldbau betreiben, müssen damit rechnen, dass sich ihre Lage wegen ausfallender Niederschläge verschlechtert. In Ostafrika, der Sahelzone, dem südlichen Afrika und anderen unterversorgten Regionen werden noch weniger Grundnahrungsmittel geerntet und 125 Millionen weitere Menschen werden von Hunger bedroht. Wo Landwirtschaft unmöglich wird, werden die Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ein Leben als unwillkommener Klimaflüchtling zu führen. Weil Gletscher abschmelzen wird auch in Süd- und Ostasien sowie Lateinamerika Wasser fehlen. In Südasien wird zudem der lebensspendende Monsun weniger Regentage zählen. Andererseits bewirkt das Ansteigen des Meeresspiegels, dass Anwohner großer Flussdeltas weniger Süßwasser zur Verfügung haben.

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