Pakistan

Nordwestlich Indiens liegt das zweitgrößte Land Südasiens: Pakistan, das außerdem Grenzen zu Iran, China und Afghanistan hat und im Süden ans Arabische Meer grenzt. Im Norden des Landes treffen die drei höchsten Gebirge der Erde, Hindukusch, Himalaya und Karakorum, aufeinander. Mit 8.611 m Höhe ist der im Karakorum gelegene K2 der höchste Berg Pakistans und auch fünf Achttausender des Himalaya, unter ihnen der Nanga Parbat, erheben sich auf seinem Staatsgebiet.

Pakistans Klima ist bestimmt durch den Monsun, die gewaltigen Gebirge im Norden und das Meer im Süden: Im Süden des Landes schwanken die Temperaturen im Jahresmittel nur mäßig, während sich im Norden des Landes kühle Winter und heiße Sommer abwechseln. Zwischen Mai und September gehört Pakistan zu den heißesten Regionen der Erde, in denen Tagestemperaturen von über 40 °C keine Seltenheit sind. Nur in den Hochtälern des Himalaya herrscht ein gänzlich anderes, deutlich kühleres Klima als im Rest des Landes. Im Vorland und in den Hochtälern des Gebirges sind die stärksten Regenfälle des ansonsten trockenen, an der Grenze zum Iran sogar wüstenartigen, Landes zu verzeichnen.