Sri Lanka

Blickt man vom indischen Rameswaram in Richtung Südosten, so ist in der Ferne Sri Lanka zu erkennen, das südöstlich des indischen Bundesstaats Tamil Nadu im Indischen Ozean liegt. Auf einer Fläche nicht ganz so groß wie Bayern bietet Sri Lankas Landschaft allerhand, was Sehnsucht macht: Seine Küste ist beinahe vollständig palmengesäumter Sandstrand, im Zentrum der Insel liegen grün bewaldete Berge, deren höchster etwa 2.500 m empor ragt und zahlreiche Nationalparks schützen die einzigartige Flora und Fauna des Landes. Meeresluft und hohe Luftfeuchtigkeit kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse des Inselstaates. Meist finden Einwohner und Besucher das ganze Jahr über angenehme Temperaturen vor, wobei die Nordostküste am wärmsten ist. Lediglich im zentralen Hochland bleibt es ganzjährig deutlich kühler; im Winter treten dort durchaus auch Frost und Schnee auf. Von Mai bis August bringt der Südwest-Monsun Süd-, West- und Zentral-Sri-Lanka ergiebige Niederschläge. Im Norden und Osten regnet es unter dem Einfluss des Nordost-Monsuns vor allem von Oktober bis Januar. Infolgedessen verändert sich auch die Vegetation der Insel: Im niederschlagsreicheren Westen herrscht tropischer Regen- und Bergwald vor, der etwas trockenere Norden und Osten ist durch Buschland geprägt.