Zum Beispiel im Haushalt

Zahlreiche elektrische Geräte sorgen für Entlastung im Haushalt. Kühlschrank, Herd und Geschirrspülmaschine erleichtern die Hausarbeit schon lange, Joghurtmaschinen, Eierkocher und Brotbackautomaten, ringen noch um Anerkennung, sind aber weit verbreitet. Wer aber nicht nur in den eigenen vier Wänden ein gutes Klima möchte, sondern auch davor, der kann durch energiesparendes Verhalten eine Menge tun. Überlegen Sie zum Beispiel, ob Sie das Gerät wirklich brauchen. Wie viele Eier essen Sie gekocht? Können Dosen nicht per Hand, Zähne nicht mit batterieloser Bürste geputzt werden? Geräte per Hand ein- und auszuschalten, statt eine programmierbare Zeitvorwahl zu nutzen, vermeidet lange Stand-by-Phasen und damit unnötigen Energieverbrauch. Elektrogeräte weisen zudem große Unterschiede im Energieverbrauch auf. Es lohnt, ihn vor dem Kauf zu vergleichen. Im Verlauf der Lebensdauer eines Gerätes können Sie so viel Energie und Geld sparen. Sie haben im Haushalt zahlreiche Möglichkeiten, dem Klima und dem Budget Gutes zu tun:

Heizen

  • Drehen Sie die Heizung in Räumen herunter, die Sie selten nutzen: Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa 6 Prozent Energie. Nachts können Sie die Raumtemperatur um 5 Grad senken.
  • Nicht alle Räume müssen gleich warm sein. Wenn Sie sich länger in Wohn- und Arbeitsräumen aufhalten, sollten diese etwas wärmer sein, während Schlafräume kühler sein können. Die Türen zwischen warmen und kühleren sollten dabei stets geschlossen bleiben, damit die Wärme nicht abzieht und sich nicht Schimmel bildet.
  • „Verheizen“ Sie das Geld nicht bei gekippten Fenstern. Täglich mehrfache Stoßlüftungen (weites Öffnen der Fenster für maximal zehn Minuten) sind besser für das Raumklima und sparen Energie. Rollläden, Fensterläden und Vorhänge nachts zu schließen, hält ebenfalls die Wärme im Haus und spart Energie.
  • Isolieren Sie Wärmebrücken: Hauswände sind in den Heizkörpernischen besonders dünn. Sie können aber nachträglich - z. B. mit Aluminium-Dämmfolie – abgedichtet werden.
  • Verstellen Sie die Heizkörper nicht mit Einrichtungsgegenständen oder Vorhängen. Das verhindert die Wärmeabgabe und lässt die Wärme unnötig über die Fenster nach außen weichen.
  • Beleuchtung
  • Energiesparlampen erzeugen mit dem Bruchteil des Stroms konventioneller Glühlampen die gleiche Helligkeit.
  • Vergleichen Sie beim Kauf von Leuchtmitteln nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Lebensdauer der Lampen. Während Glühlampen meist nach 1.000 Betriebsstunden den Geist aufgeben, leuchten Energiesparlampen 6.000 bis 15.000 Stunden.
  • Mit besonders effizienten Halogenlampen – den so genannten IRC- oder ES-Lampen – können Sie bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Gewöhnliche Halogenlampen haben diesen Effekt dagegen nicht.
  • Schalten Sie Licht nur bei Bedarf an und beim Verlassen der Räume konsequent aus. Nutzen Sie Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren und Dämmerungsschalter.

Kochen

  • Um kleine Mengen Lebensmittel, zum Beispiel Speisereste, aufzuwärmen, ist eine Mikrowelle die energieeffizienteste Möglichkeit. Wasserkocher erhitzen das Wasser stromsparender als Teekessel.
  • Die Anschaffung eines Schnellkochtopfs lohnt sich gleich doppelt: Er spart neben Energie (zirka 30 Prozent) auch Zeit (zirka 50 Prozent). Das ist besonders für Gerichte und Lebensmittel sinnvoll, die fürs Garen in einem herkömmlichen Topf 20 Minuten oder länger benötigen.
  • Für energiebewusstes Kochen ist die Kombination von Gaskochstellen mit einem elektrischen Backofen das Beste. Wer kein Gas hat, ist mit einem energiesparenden Ceran-Kochfeld besser beraten als mit einem Elektroherd mit Automatikplatten. Den geringsten Stromverbrauch haben Induktionsplatten, doch nicht alle Töpfe lassen sich darauf nutzen.
  • Waschen Sie Ihr Geschirr besser in der Geschirrspülmaschine als per Hand. Gegenüber dem Geschirrspülen per Hand spart eine Geschirrspülmaschine nicht nur Wasser, sondern auch Strom. Moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1,05 kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang.