Zum Beispiel: Kakao aus Peru

Um den Bauern im Osten Perus eine Alternative zum lukrativen, aber sehr gefährlichen Koka-Anbau zu bieten und ihnen einen Weg aus der Armut zu ermöglichen, setzt die Kooperative „Naranjillo“ seit 1964 auf den Anbau von hochwertigem Kakao und Kaffee. Die inzwischen über 2.000 Mitglieder der Genossenschaft sind Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die allesamt auch Zugang zu den Weiterbildungsangeboten von Naranjillo haben: Dort lernen sie unter anderem mehr über den organischen Anbau ihrer wertvollen Pflanzen und die Qualitätskontrolle, um ihren wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu sichern. Ein eigenes Frauenförderprogramm unterstützt zudem die Frauen der Mitglieder dabei, sich selbst zusätzliches Einkommen zu schaffen: Sie bekommen Starthilfe beim Anlegen eines Gemüsegartens. Damit verdienen sie Geld, was wiederum ihren Einfluss in der Familie und in der Gemeinschaft hebt. Außerdem bekommt jede der Frauen ein Paar Meerschweinchen für eine eigene kleine Zucht. Meerschweinchen werden in Peru gegessen und können als Fleischlieferanten verkauft werden.