Partner im Fairen Handel: Rum

Was braucht man für einen guten Rum? Gutes Rohrzucker, gutes Wasser und ein gutes Händchen für den typisch kubanischen Branntwein. Alle diese Randbedingungen treffen bei der Hestellung des Varadero-Rums zusammen, der von EL PUENTE auch in Deutschland vertrieben wird.

Er kommt aus der Fabrik Cubaron in Santiago de Cuba, dessen Umland für sein gutes Wasser und ausgezeichnetes Zuckerrohr bekannt ist, das von Kooperativen angebaut wird. Wie der kubanische Kaffee im Sortiment von EL PUENTE auch, wird der Rum von der Firma CIMEX im Ausland vermarktet.

Aus dem zerhäckselten Rohrzucker wird die dunkelbraune, sirupartige Melasse gepresst. Sie enthält nur zur Hälfte Zucker. Der Rest sind Stoffe, die dem Geschmack des Rums leine entscheidende Färbung geben. Versetzt mit einigen anderen Zutaten gärt die Melasse anschließend für etwa 30 Stunden. Nun kommt das gute Händchen ins Spiel: Beim jetzt folgenden Destillieren gilt es den guten Branntwein zwischen dem unbekömmlichen Vorbrand und den viele Fuselstoffe enthaltenen, ungenießbaren Nachbrand abzufangen. Der so gewonnene Brantwein reift nun in Holzfässern heran – im Falle von Varadero in Fässern aus amerikanischer Weißeiche – und dann gefiltert. Nun mischen erfahrene Kellermeister verschiedene Rums untereinander und mit anderen Alkoholsorten („verschneiden“) für den charakteristischen Geschmack.

Je länger der Rum gereift ist, desto besser ist er, weil er immer weniger Fuselstoffe enthält. Beim Lagern im Holzfass bekommt weißer Rum eine Färbung, die mit den Jahren dunkler und dunkler wird. Allerdings gibt es auch Hersteller, die ihrem lange gereiften Rum die Farbe wieder entziehen oder einen jungen Rum einfach färben. Varadero ist bei EL PUENTE als Dreijähriger (weißer Rum, die anderen sind braun), Fünfjähriger, Zehnjähriger und sogar als besonders edler Fünfzehnjähriger zu bekommen.