Mineralien, Vitamine & Co.

Fleischstücke mit Paprika und Zwiebel/Lizzy Tewordt_pixelio.de

Mineralien, Vitamine & Co.

Stichwort Eisen

Stichwort Eiweiß

Stichwort Cholesterin

Stichwort Purine

Stichwort Fett

 

Mineralien, Vitamine & Co.

Fleisch und Fleischerzeugnisse haben als Lieferanten wertvoller Vitamine und Mineralstoffe eine wichtige Rolle in der Ernährung. Sie enthalten verschiedene Vitamine, zum Beispiel Niacin, B1, B2, B6 und B12. Außerdem finden sich Spurenelemente wie Zink, Selen und Chrom in leicht verfügbarer Form.

Stichwort: Eisen

Hinzu kommt, dass Fleisch viel Eisen enthält. Vor allem Menschen mit erhöhtem Eisenbedarf – wie Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Senioren – haben es schwer, sich ohne mäßigen Fleischverzehr ausreichend mit Eisen zu versorgen. Zumal das Element dort in einer Form vorliegt, die der menschliche Körper besonders leicht verwerten kann.

Stichwort: Eiweiß

Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Fleisch ist Eiweiß. Der menschliche Körper benötigt Eiweiß als Bau- und Reparaturstoff, allerdings ist für ihn ein ausgewogenes Verhältnis von pflanzlichem und tierischem Eiweiß wichtig. Besonders günstige Kombinationen sind daher beispielsweise in Broten mit Käse, Quark oder Wurst enthalten, in Müsli mit Milch, Nudelauflauf mit Ei und Käse, in Kartoffeln mit Quark oder beispielsweise in einer Verbindung von Hülsenfrüchten, wie Bohnen und Linsen, mit Getreide oder Kartoffeln.

Bratwurst/Verena N._pixelio.de

Stichwort: Cholesterin

In allen tierischen Lebensmitteln kommt Cholesterin vor. Es ist notwendig für intakte Körperzellen, schützt vor Infektionen und unterstützt Abwehrreaktionen. Aus Cholesterin werden Gallensäure und Hormone gebildet. Ein Teil des Cholesterins wird in der Leber aus tierischen Fetten hergestellt, der andere Teil direkt aus den Lebensmitteln aufgenommen. In zu großen Mengen kann es Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) und Herz-Kreislauferkrankungen fördern.

Stichwort: Purine

Fleisch enthält allerdings auch Substanzen, die in manchen Fällen gesundheitlich nicht unbedenklich sind. Dazu gehören unter anderem Purine. Das sind besondere Stickstoffverbindungen, die im Körper zu Harnsäure umgewandelt und ausgeschieden werden. Es gibt allerdings Menschen, mit einer Störung im Harnsäurestoffwechsel. Diese können die Harnsäure nicht vollständig über die Nieren ausscheiden. Sie laufen Gefahr, an einem erhöhten Harnsäurespiegel und in der Folge an Gicht zu erkranken, einer Stoffwechselstörung, die mit Gelenkentzündungen und Nierenbeschwerden einhergeht. Betroffene sollten vor allem auf Innereien verzichten.

Salami/wrw_pixelio.de
Stichwort: Fett

Fett ist ein wichtiger Träger von Aromastoffen. Problematisch wird es nur, wenn wir zu viel davon essen. Der Fettgehalt von Fleisch variiert je nach Tierart und Teilstück. Mageres Fleisch enthält durch gezielte Züchtungen nur zwischen ein und drei Prozent Fett. Bei Filet und Roastbeef sind es rund fünf Prozent Fett, bei Rindfleisch durchschnittlich acht Prozent. Besonders viel Fett enthält Wurst. Rohwürste wie Salami oder Cervelatwurst enthält 25 bis 35 Prozent Fett, streichfähige Sorten wie Teewurst oder Mettwurst 30 bis 40 Prozent. Wer auf Fleisch nicht verzichten, sich aber fettarm ernähren will, sollte eher zu Geflügelfleisch greifen oder Schnitzel essen.

Foto oben: © Lizzy Tewordt / PIXELIO

Foto Mitte: © Verena N. / PIXELIO

Foto unten: © wrw / PIXELIO