Wo gibt es Ehrenämter

Die Zahl der Einrichtungen und gesellschaftlichen Bereiche, in denen man sich ehrenamtlich engagieren kann, ist riesig. Die Bandbreite reicht vom ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister bis zum Zeugwart des örtlichen Sportvereins, vom Begleitservice für Einwandererfamilien bei Behördenbesuchen bis zum Organisationshelfer bei Kirchen- oder Katholikentagen.

Schöffen und Laienrichter, Helfer bei Wahlen und Volkszählungen oder Schiedsleute sind klassische Ehrenämter, für die man auch verpflichtet werden kann. Für solche Tätigkeiten erhält man eine Entschädigung für etwaigen Verdienstausfall und wird von seiner beruflichen Arbeit freigestellt.

Wichtige Träger für ehrenamtliches Engagement sind kirchliche Organisationen wie Diakonie und Caritas, Einrichtungen des Sozialwesens und der Jugendarbeit, Vereine, Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe oder der THW, Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder Robin Wood und andere Non-Profit-Organisationen. Auch Einrichtungen, die eigentlich kommunale oder staatliche Aufgaben erfüllen, sind häufig auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, zum Beispiel Schulen oder private Kinderbetreuungseinrichtungen.

Neben dem ehrenamtlichen Engagement bieten viele dieser Träger auch Hilfseinsätze im Rahmen eines Freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes an. Informationen hierüber finden Sie in unserem Themenspecial „Richtig helfen“.