Ehrenamtskarten

Nach und nach haben fast alle Bundesländer die Ehrenamtskarte als Form der Anerkennung für überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement eingeführt. Mit der Karte erhalten die Inhaber Vorteile und Vergünstigungen etwa beim Eintritt zu Museen, Tierparks, Fußballspielen, Theatervorstellungen und anderes.

So kann zum Beispiel die Berliner Ehrenamtskarte erhalten, wer sein Ehrenamt in Berlin ausübt und sich in den vergangenen 3 Jahren in einem Umfang von mindestens 20 Stunden pro Monat oder 240 Stunden pro Jahr ehrenamtlich oder in den vergangenen 5 Jahren in einem Umfang von 10 Stunden pro Monat oder 120 Stunden pro Jahr engagiert hat. Bedingung ist, dass der Ehrenamtliche für sein Engagement kein Entgelt und nur eine Aufwandsentschädigung in Höhe der tatsächlichen Auslagen erhalten hat.

In Nordrhein-Westfalen muss man sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich oder bürgerschaftlich engagiert haben, um die Karte zu erhalten. In diesem Bundesland wird die Karte über die Kommunen vergeben.

Unterschiedlich ist der Zugang zur Ehrenamtskarte geregelt. In Berlin müssen sich die Organisationen, die für ihre Freiwilligen die Ehrenamtskarte beantragen möchten, über eine Datenbank um die Erteilung der Karten bewerben. In Nordrhein-Westfalen können Ehrenamtliche selbst bei ihrer Kommune eine solche Karte beantragen.

Welche Regelung in Ihrem Bundesland gilt, erfahren Sie, wenn Sie über eine Suchmaschine den Begriff „Ehrenamtskarte“ sowie den Namen Ihres Bundeslandes eingeben.