Formen der Anerkennung

Wer sich freiwillig und unentgeltlich für die Gesellschaft einsetzt, möchte dafür auch eine Anerkennung erhalten – und sich dies auch mehr als verdient.

Es gibt viele bewährte Formen, um eine „Anerkennungskultur“ in einer Organisation aufzubauen und aufrechtzuerhalten – vom Händedruck mit einem Dankeschön über ein Fest für Ehrenamtliche, Preise und Auszeichnungen (wie der Deutsche Engagementpreis) bis zu Plaketten und Ehrennadeln und der Würdigung der Arbeit von Ehrenamtlichen in Publikationen. Besonders verdiente Ehrenamtliche erhalten vom Staat Verdienstmedaillen oder Orden.

Und doch ist diese Situation gibt es gar nicht so selten: Da kommen hoffnungs- und erwartungsvolle, vielleicht auch ein wenig ängstliche Menschen vorbei, die sich nach einer längeren inneren Diskussion dazu entschlossen haben, sich jetzt endlich für ein Ziel oder ihre Ideale einzusetzen. Doch nach dem ersten Kontakt bleiben sie weg. Projekte, Vereine und Organisationen, denen das öfter passiert, sollten möglicherweise an ihren Strukturen etwas ändern.

  • Freiwilligenmanagement lässt sich nicht nebenher erledigen. Ein Vorstandsmitglied sollte sich dessen annehmen.
  • Bieten Sie verschiedene Stufen für das Engagement an.
  • Beziehen Sie die Erwartungen und Ideen der Ehrenamtlichen mit ein.
  • Bestimmen Sie einen festen Ansprechpartner für die Engagierten.
  • Erstatten Sie anfallende Kosten, beispielsweise für Material oder Fahrten für den Verein.
  • Sorgen Sie dafür, dass es für die Ehrenamtlichen eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung gibt.
  • Würdigen Sie Erfolgserlebnisse.
  • Ermutigen Sie die Engagierten zu Fortbildungen.
  • Überlegen Sie gemeinsam mit den Engagierten eine Vertretungsregelung
  • Überlegen Sie sich, wie Sie diejenigen, die aufhören, verabschieden und ihnen danken wollen.

Ehrenamtskarten