Fair gehandelte Baumwolle

Fair gehandelte Baumwolle

Organisationen wie TransFair haben unterstützen seit einiger Zeit auch Baumwollproduzenten. Die Kleinbauern aus dem Süden profitieren so vom Trend zu Kleidung, die sozial, ökonomisch und ökologisch verträglich entstanden ist.

Am Weltmarkt haben die einzelnen Kleinbauern keine Verhandlungsmacht, dort treten sie gar nicht auf. Sie können ihre Ware nicht direkt an die verarbeitende Industrie im Ausland verkaufen und sind auf schlecht zahlende Zwischenhändler angewiesen. Die Baumwolle wird ihnen meist für so wenig Geld abgekauft, dass der Ertrag nicht einmal die Produktionskosten deckt.

Im Fairen Handel bekommen die Bauern einen stabilen Preis, der ihre Existenz sichert und es ihnen ermöglicht, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Da mit der Aufnahme in eine Fairtrade-Kooperative die Umstellung auf den ökologischen Anbau angestrebt wird, verbessern sich auch durch das Weglassen schädlicher Chemikalien die Arbeits- und Lebensbedingungen. In den Programmen von TransFair bringen Experten den Bauern bei, wie der kontrolliert biologische Anbau funktioniert. Die Produzentengemeinschaften bekommen darüber hinaus einen Fairtrade-Aufschlag, der für gemeinsame Projekte ausgegeben wird und über deren Verwendung die Gruppe demokratisch abstimmt. Im Fairen Handel werden die Bauern zudem dabei gefördert, verschiedene Pflanzen anzubauen. Der gemischte Anbau wertet den eigenen Speisezettel auf und macht weniger abhängig von der Baumwolle.

Außerdem müssen die Landwirte einige Regeln befolgen. Dazu gehört, dass Kinder- oder Zwangsarbeit verboten ist. Zudem ist mit Fairtrade der Einsatz riskanter, gentechnisch veränderter Pflanzen ausgeschlossen. Artikel aus Baumwolle, die über TransFair fair gehandelt wurde, erkennt man im Laden am Label "Fair Trade Certified Cotton".

Faire Baumwolle aus Burkina Faso

Faire Baumwolle aus Indien