Elfenbeinküste

Elfenbeinküste: Gekappte Verbindungen

Politisch wie auch wirtschaftlich ist die Elfenbeinküste zweigeteilt seit der Norden von Rebellen besetzt wurde. Transportwege wurden gekappt, Infrastruktur und Produktionsstätten zerstört. Vor der Krise war die Elfenbeinküste mit 4,6 Prozent Wirtschaftswachstum die ökonomische Lokomotive Westafrikas. Im Zuge der Auseinandersetzungen sackte das Wachstum auf 1,6 Prozent ab und auch Nachbarländer wie Burkina Faso und Mali nahmen wirtschaftlichen Schaden. Bis heute ist die Elfenbeinküste der weltgrößte Kakaoexporteur, daneben werden viel Kaffee und Palmöl ausgeführt. Mehr als 60 Prozent der Ivoiren lebt von der Landwirtschaft. Mit dem Verkauf von Öl und Gas verdient die Elfenbeinküste seit 2006 allerdings das meiste Geld und das Durchschnittseinkommen liegt bei 1.045 US-Dollar im Jahr.