Ghana

Ghana: Energiekrise bremst Wachstum

Obwohl Ghana reich ist an natürlichen Rohstoffen, ist es ein armes Land, wenn Ghana auch wohlhabender ist als viele andere afrikanische Staaten. In Westafrika gilt Ghana mit jährlich um die sechs Prozent Wirtschaftswachstum als stabile Volkswirtschaft, wenn die Inflationsrate zeitweise auch schwindelerregend hoch war.

Wegen allgemeiner Energieengpässe fällt in Ghana immer wieder der Strom aus, worunter die produzierenden Betriebe und die Konjunktur leiden. Will sich das Land ökonomisch weiterentwickeln, muss es die Energiekrise lösen und ein vielseitigeres Wachstum fördern. Noch ist die Wirtschaft anfällig, weil sie nicht breit genug aufgestellt ist.

In Ghana liegt das durchschnittliche Einkommen bei 676 US-Dollar und die wichtigsten Exportgüter sind Gold und Kakao. Landwirtschaftliche Erzeugnisse tragen zu 35 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei und die Landwirtschaft beschäftigt etwa die Hälfte der arbeitenden Ghanaer. Immerhin sank der Anteil der unter der Armutsgrenze lebenden Einwohner seit 1990 von 50 auf 30 Prozent. Dennoch haben die Menschen das Gefühl, vom Wirtschaftswachstum ausgeschlossen zu sein und sind unzufrieden.