(Alltags-)Kultur

Völker Westafrikas

Die Kolonialmächte schufen mit ihren willkürlich gezogenen Grenzen afrikanische Staaten, die nicht mit den darin lebenden Ethnien gleichzusetzen sind. Afrikanische Nationen sind sehr heterogen und manchmal fühlen sich die Menschen mit Bewohnern des Nachbarlandes enger verbunden als mit anderen Bevölkerungsgruppen im eigenen Land.

In Westafrika sind die größten Volksgruppen die Mande, die einst nomadisch lebenden Fulbe und die Wolof im Senegal. In Burkina Faso gehören die Mossi zu den großen Stämmen und in Ghana, Togo und Benin wohnen viele Ewe. Im Osten Westafrikas sind die Hausa und Yoruba beheimatet. An und in der Sahara kann man das berühmte Nomadenvolk der Tuareg treffen. Obwohl eine Landflucht eingesetzt hat, lebt die Mehrheit der Westafrikaner in dörflichen Strukturen, in denen die Familie und die Gemeinschaft das wichtigste sind. Die Mitglieder der unterschiedlichen Volksgruppen haben deswegen mindestens eines miteinander gemeinsam: Loyalität ihren Familien und ihrem Dorf gegenüber.   

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Die westafrikanische Küche