Landwirtschaft

Die Industrie trägt in südostasiatischen Ländern inzwischen mehr zum Bruttoinlandsprodukt bei als die Landwirtschaft. Aber nach wie vor ernährt die Landwirtschaft die meisten Menschen. Dabei geben die Böden Südostasiens nicht viel her, denn sie neigen zu geringer Fruchtbarkeit. Trotzdem verdienen etwa 40 Prozent der Indonesier ihr Täglich Brot mit Ackerbau und Viehzucht, in Vietnam sind es rund 55 Prozent und in Kambodscha 75 Prozent. Die Ausnahme ist der flächenkleinste Staat der Region Singapur, wo es naturgemäß keine nennenswerte Zahl an Jobs in der Landwirtschaft und sich die Agrar-Erzeugnisse mehr oder weniger auf Orchideen und Zierfische beschränken.
Einige bedeutende landwirtschaftliche Erzeugnisse Südostasiens sind Reis, Kautschuk, Palmöl, Zuckerrohr, Kokosnüsse, Kaffee, Kakao, Sojabohnen, diverse Früchte und Holz. Zu den beliebtesten Nutztieren gehören Hühner und Wasserbüffel. Eiweißreiche Kost bieten auch die zahlreichen umliegenden Gewässer.