Zentralamerika

Markt in Mexiko/Helmut Wegmann_pixelio.de

Foto: © Helmut Wegmann / PIXELIO

„Schokolade“ und „Kakao“ sind Worte, die viele Menschen genüsslich im Mund führen. Sie verheißen ein Nasch- oder gar Schlemmvergnügen, und die Referenz an die anfangs exotische Heimat der Kakaobohne im Namen. „Kakao“ leitete man aus dem aztekischen Wort „cacahuatl“ ab, das die gesamte Pflanze meinte. Und was bei den Azteken „xocolatl“ bezeichnete, ein bitteres Kakaogetränk, wurde unser Begriff „Schokolade“.
Die mittelamerikanischen Hochkulturen brachten die Kakaofrucht in Zusammenhang mit den Göttern und sie blieb bis in die Kolonialzeit hinein ein Zahlungsmittel. So hoch wie der Kakao wurden die indigenen Völker Mittelamerikas nicht geschätzt. Ihre heutigen Nachfahren sind vom sozialen Elend in der Region am schwersten betroffen. Unter ihnen sind zahlreiche Kleinbauern, die neben Kakaobohnen unter anderem Kaffee, Früchte, Zuckerrohr und Nüsse anbauen sowie Honig herstellen. Vor allem im Kunsthandwerk finden die kulturellen Wurzeln der Indigenas Ausdruck. Für viele der Produktionsgemeinschaften verbesserten sich die Lebensumstände erst durch den Fairen Handel.

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