Blumen

Tulpen in der Vase/chocolat01_pixelio.de

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Blumen bereiten Freude. Ob als Geschenk, als Dekoration für die eigene Wohnung oder als Ausdruck von Zuneigung – sie sind aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Etwa 40 Euro pro Kopf - mehr als drei Milliarden Euro insgesamt - geben die Bundesbürger jährlich für Schnittblumen aus. Damit haben sie den höchsten Schnittblumen-Verbrauch in Europa. Am beliebtesten sind Rosen, gefolgt von Tulpen, Chrysanthemen, Gerbera, Nelken, Orchideen und Lilien. Doch nur etwa 19 % der hier verkauften Blumen werden auch in Deutschland erzeugt, der Rest stammt vor allem aus den Niederlanden und südlichen Ländern wie Kolumbien, Ecuador, Kenia und Simbabwe.

In Lateinamerika und Afrika herrschen optimale klimatische Bedingungen für den Schnittblumenanbau. Jedoch sind mit der dortigen Blumenproduktion häufig eine Reihe von sozialen und ökologischen Problemen verbunden. In den Blumenfarmen herrschen oftmals menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Niedrigste Löhne, keine geregelten Arbeits- und Pausenzeiten sowie Kurzzeitarbeitsverträge sind an der Tagesordnung. Gesundheit und Umwelt werden durch den Einsatz von Pestiziden erheblich belastet. Für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern setzen sich seit vielen Jahren Menschenrechtsorganisationen, kirchliche Gruppen und Verbände des Blumenhandels ein. Außerdem wurden eine Reihe von Siegeln für faire Blumen aus umweltverträglicher und sozial gerechter Produktion entwickelt. In Deutschland hat das Fairtrade-Siegel die größte Bedeutung. Daneben gibt es eine Reihe von Siegeln, die umweltgerechte und ökologisch erzeugte Blumen aus Deutschland und den Niederlanden kennzeichnen.

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