Aufgedreht oder abgefüllt?
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Foto: © Günter-Havlena /PIXELIO
Schon der Blick ins Getränkeregal eines Supermarktes zeigt, dass Wasser nicht gleich Wasser ist. Verschiedene Wassermarken unterscheiden sich in Geschmack, Herkunft oder Zusammensetzung. In Deutschland liefern mehr als 220 Mineralbrunnen- und 60 Heilbrunnenbetriebe Wasser aus, im Handel gibt es etwa 500 Sorten natürliches Mineralwasser. Aber nicht jeder Wassertrinker schleppt Kisten, so mancher begnügt sich mit dem Nass aus dem heimischen Hahn: Leitungswasser bildet eine Klasse für sich unter Wässern, die bei uns getrunken werden.
Was Leitungs-, Mineral-, Heil-, Quell- und Tafelwässer ausmachen muss, ist gesetzlich vorgeschrieben. Zum Beispiel muss abgefülltes Wasser aus unterirdischen Quellen stammen mit Ausnahme von Tafelwasser, das oft im Wesentlichen geschmacklich verändertes Leitungswasser ist. Je nachdem, welche Schichten das versickerte Oberflächen- und Niederschlagswasser auf dem Weg in die Tiefe durchdrungen hat, enthält es mehr oder weniger ausgewaschene Mineral- und Spurenstoffe. Darunter kann auch Unerwünschtes sein: Für einige gesundheitsschädigende Substanzen wie Blei oder Arsen sind deswegen Grenzwerte vorgegeben. In Deutschland werden sehr hohe Anforderungen an Wasser zur menschlichen Ernährung gestellt. Für empfindliche Personen wie Säuglinge, Kleinkinder, Kranke oder Schwangere sollte das Wasser dennoch sorgfältig ausgewählt werden.








