Darum handeln wir öko-fair!

Warum unterstützen Menschen den Fairen Handel? Und weswegen finden sie „bio” gut? Wir haben bei Käufern und Verkäufern nachgefragt, deren Beweggründe Sie in unserer Galerie kennenlernen können. Viel Freude dabei!

Dennis Trabelssi

Dennis Trabelssi, 19 freiwilliges ökologische Jahr bei der GEPA Berlin


"Wenn junge Menschen sich mehr mit der Produktion von fair gehandelten Lebensmitteln beschäftigen würden, wüssten sie, dass sie aus sozialer und auch qualitativer Sicht viel besser sind und man sie mit einem viel besseren Gewissen kaufen kann!"

Elke Jürgens

Elke Jürgens, 72, Rentnerin, Weltladen in der Emmauskirche Berlin


"Ich möchte ein Stück die Welt verbessern und den Schlechtergestellten helfen. Die Handwerker haben keine Chance auf den Weltmarkt, wir wollen ihnen helfen, ihre Produkte zu fairen Preisen zu verkaufen."

Jessica Reichelt

Jessica Reichelt, 20, freiwilliges ökologisches Jahr


"Ich engagiere mich, weil fairer Handel notwendig ist für eine gerechte Welt."

Judith Siller

Judith Siller, 52, Musiktherapeutin, Leiterin Weltladen A Janela, Multiplikatorin Transfair e.V.


"Ich engagiere mich im Fairen Handel, weil mir gerechtere Welthandelsstrukturen wichtig sind. Der Faire Handel verändert in den Ländern des Südens und auch bei uns in Deutschland."

Jürgen Minz

Jürgen Minz, 73, Kollegleiter im Ruhestand


"Ich engagiere mich für den fairen Handel, weil in unserem globalisierten Dorf alle Menschen auf einander angewiesen sind und unsere Nachbarn im Süden für die wunderbaren ökologischen Produkte menschenwürdig bezahlt werden sollen, damit sie nicht hungern müssen."

Juliane Kühnrich

Juliane Kühnrich, 31, GEPA, verantwortlich für den Bereich Kunsthandwerk


"Ich engagiere mich für den fairen Handel, weil ich ihn als ein Instrument betrachte für mehr Gerechtigkeit im Welthandel einzutreten. Jeder in der Handelskette sollte davon profitieren, d.h. dass auch die Produzentinnen davon leben können und nicht nur die Händler."

Lavern Wolfram

Lavern Wolfram, 49, arbeitet im regionalen Fairhandelszentrum RFZ der GEPA, für Lebensmittel zuständig


"Ich engagiere mich für den fairen Handel, weil ich mehr Gerechtigkeit in der Welt will und weil ich gerne gute Schokolade esse."

Lilo Defounga

Lilo Defounga, 65, Sozialpädagogin


"Ich verreise gerne nach Kenia und freue mich, dort zu sehen, dass der faire Handel ein Schrittmacher für den Aufschwung ist. Dadurch, dass z.B. die Rosenfarmen des fairen Handels bessere Gehälter zahlen, müssen andere nachziehen, das gilt auch für Kaffee und Tee."

Lutz Heiden

Lutz Heiden, 42, Leiter des regionalen Fairhandelszentrums Berlin (RFZ) der GEPA Berlin


"Im fairen Handel zu arbeiten bedeutet für mich, Möglichkeiten zu schaffen, jeden Tag an der Verbesserung der Welt zu arbeiten."

Mechthild Seeberg

Mechthild Seeberg, 80, Rentnerin, arbeitet ehrenamtlich im Weltladen in der Emmauskirche Berlin


"Die Problematik der Entwicklungsländer liegt mir sehr am Herzen. Viele Leute denken leider gar nicht darüber nach, dass bei billiger Baumwolle, Tee und Kaffee die Leute vor Ort gar nichts davon haben. Ich freue mich, dass so viele fair gehandelte Produkte aus der dritten Welt angeboten werden."

Sabine Schulz

Sabine Schulz, 50, Gruppenprophylaxehelferin


"Weil's einfach gesünder ist"

Sibylle Hartung

Sibylle Hartung, 65, Rentnerin, engagiert sich ehrenamtlich in der Kiezoase Schöneberg


"Ich möchte gerne Alternativen aufzeigen zu den Dioxin- und Umweltskandalen."

Tamara Endrikat

Tamara Endrikat, 16, Schülerin


"Wir verkaufen fair gehandelte Produkte in der Schule, um eine Schule in Indonesien zu unterstützen."

Victor Hauschild

Victor Hauschild, 18, Schüler


"Ich engagiere mich, um den Leuten zu helfen, die Ungleichheit auf der Welt zu verändern."

Wilhelm-Friedrich Graf zu Lynar

Wilhelm-Friedrich Graf zu Lynar, 51, Angestellter im Bezirksamt


"Ich engagiere mich, weil ich beruflich für die Umwelt verantwortlich bin und fairer Handel ein wichtiger Bestandteil dessen ist."

Andreas Hanisch

Andreas Hanisch, 34, Inhaber NaKo und Naturmarkt in Karlshorst


"Um meinen Kindern eine gesunde Umwelt zu hinterlassen. Damit ich weiß, wo meine Lebensmittel herkommen. Man sollte die konventionelle Lebensmittelindustrie infrage stellen."

Andreas Trotzky

Andreas Trotzky, 49, Vorstand der Weltladens Pankow e.G.


"Mir ist wichtig, dass wir in den reichen Ländern nicht auf Kosten der Armen leben. Der Faire Handel ist eine Chance für die Art von Globalisierung, wie sie sein kann, nämlich partnerschaftlich. Wir merken hier im Laden, dass sich immer mehr Menschen dafür interessieren, wie es den Leuten geht, die die Produkte hergestellt haben."

Benjamin Hoppe

Benjamin Hoppe, 19, Schüler


"Bio hat einfach eine bessere Qualität als nicht biologisches Essen und schmeckt einfach besser. Es ist zwar teurer, aber das ist das Geld wert."

Christel Girndt

Christel Girndt, 68, Drogistin


"Hier im Weltladen gibt es so viele Dinge, die mir gut gefallen. Die Sachen sind aus natürlichem Material hergestellt."

Ines Fischer

Ines Fischer, 31, Landschaftsarchitektin


"Wenn man die Möglichkeit hat, andere finanziell zu unterstützen und dabei auch noch für die Gesundheit etwas tun kann, dann sollte man bio und fair einkaufen."

Irmgard Klein

Irmgard Klein, 56, pflegt einen Freund


"Ich möchte gesund alt werden ohne Gebrechen, deshalb achte ich auf biologische, gesunde und vegetarische Ernährung, immer frisch gekocht. Die Sachen im Weltladen finde ich sehr individuell, sie sind von Menschen gemacht worden, die mit ihrer natürlichen Kreativität noch im Kontakt sind."

Iryna Fedda

Iryna Fedda, 50, Kunstmalerin


"Weil es gesund ist, die Sachen besser schmecken und ich sichergehen möchte, gesunde Lebensmittel zu kaufen. Ich kaufe nicht nur bio, aber Obst und Gemüse schon."

Karolina Chokara-Breuss

Karolina Chokara-Breuss, 43, Unternehmerin


"Weil es viel besser schmeckt. Ich kaufe nicht nur bio, bei vielen Lebensmittels ist es mir aber wichtig, sichergehen zu können, dass sie z.B. keine Dioxine enthalten."

Michèle Scheyer

Michèle Scheyer, 24, Einzelhandelskauffrau bei NaKo


"Nachhaltigkeit sollte man nicht nur predigen, sondern es auch leben. Das wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Jeder sollte sich fragen "Was kann ich dazu beitragen?", z.B. bei der Tierhaltung. Will man Käfighaltung unterstützen oder kauft man lieber Eier aus Freilandhaltung?!"

Monika Hanisch

Monika Hanisch, 57, Industriekauffrau, arbeitet im Nako-Markt


"Ich esse gerne genussvoll und Biosachen schmecken einfach besser. Da wir unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen wollen, haben wir ihnen vorgelebt, achtsam mit der Natur und den Tieren umzugehen. Das geht nur, wenn man sich für Gemüse, Obst und Fleisch aus ökologischem Anbau entscheidet."

Monika Rauch

Monika Rauch, 40, Beamtin, mit Tochter Alina, 10, Schülerin


Alina antwortet für beide: "Hier im Weltladen gibt es so tolle Sachen, die so besonders sind, ganz anders als die im normalen Laden."

Paula Hirsch

Paula Hirsch, 53, arbeitet im Weltladen Pankow


"Ich finde es wichtig, dass Arbeit ordentlich bezahlt wird, das ist besser als eine Spende und hat ganz viel mit Würde zu tun."

Simone Vieth

Simone Vieth, 47, Angestellte


"Ich kaufe ökologisch und hauptsächlich fair gehandelte Produkte. Und warum soll ich Äpfel von anderen Kontinenten kaufen, wenn es auch welche aus der Region gibt?"

Stephanie Scharmann

Stephanie Scharmann, 31, Angestellte, in Elternzeit


"Ich fühle mich viel besser, wenn ich mich gesund ernähren kann und gerade wo ich jetzt ein Baby habe, achte ich noch mehr auf gesunde Ernährung."