Peru: ALLPA

Die Mehrheit der peruanischen Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Die Bewohner der Andenhochebene leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, handwerkliche Produktion trägt zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes bei. Im Jahre 1986 wurde in Peru ALLPA gegründet, was in der Sprache Quechua-Indianer "Erde" bedeutet.

Allpa ist ein Vermarktungshilfeprojekt des Peruanischen Instituts für Forschung und Entwicklung (Institúto Peruano de Investigación y Desarrollo, IPID), einer privaten Hilfsorganisation, die mit bäuerlichen Kooperativen und Handwerksbetrieben auf dem Land zusammenarbeitet. Die Organisation bietet ihren Vertragsproduzenten Schulungen und technische Beratung. Außerdem können die angeschlossenen Gruppen über Allpa günstig Rohmaterialien beziehen. 

Die Mitglieder von Allpa stellen Textilien, Schmuck und Keramik her. Neben Halbedelsteinen wie Onyx, Lapislazuli, Opal, Obsidian, Türkis, Jaspis verarbeiten die Künstler und Künstlerinnen auch Naturmaterialien wie Fischschuppen oder Schalen heimischer Früchte. Da Silber als eines der Hauptexportprodukte Perus im eigenen Land immer teurer wird, wird zunehmend Alpaka verwendet, eine Legierung aus Kupfer, Zink und Nickel. Silber wird meist für Ohrstecker verwendet.

Allpa ist ein langjähriger Handelspartner von gepa Fair Handelshaus, El Puente und von Eine Welt TEAM Versand.

www.allpaperu.com