Frauen & Entwicklung

Frauen in Rajasthan sortieren Chili, Foto: iStock

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„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“. So beginnt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Nach dem Willen der Weltgemeinschaft, damals vertreten durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen, sollte es also keinen Unterschied machen, ob ein Mensch arm oder reich ist, gebildet oder ungebildet durchs Leben geht, aus der Stadt oder vom Land kommt. Er hat als Mensch unveräußerliche Rechte und darf nicht als Objekt anderer behandelt werden. Doch auch sechzig Jahre später macht es für die Möglichkeit, ein friedliches, selbstbestimmtes und gesundes Leben führen zu können, einen Riesenunterschied, wo und in welche Bedingungen hinein ein Mensch geboren wird - und ob er als Junge oder als Mädchen auf die Welt kommt.

In vielen Ländern der Welt wird Frauen und Mädchen Tag für Tag die Möglichkeit vorenthalten, ihre Potenziale auszuschöpfen und ihren eigenen Weg zu gehen. Erschreckend oft werden ihre Rechte als Menschen missachtet, etwa das Recht auf Freiheit und Sicherheit, das Recht darauf, nicht in Sklaverei gehalten zu werden, das Recht auf Eigentum, das Recht auf Gleichheit und Schutz vor dem Gesetz, das Recht auf politische Mitbestimmung, das Recht auf gesundheitliche Versorgung, das Recht auf freie Eheschließung und -scheidung oder auch das Recht auf Bildung.

Zahlreiche nationale und internationale Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern aus der Welt zu schaffen. Auch der Faire Handel setzt auf Frauen und ihre Fähigkeiten. Mit Erfolg für alle Beteiligten.

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Keine Entwicklung ohne Frauen

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