Lecker kochen

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Wundern Sie sich nicht: Manche Tipps klingen gegensätzlich und Sie werden sich fragen, was denn nun die richtige Lösung ist. Es gibt eben Situationen, in denen Sie sich selbst am besten kennen und entscheiden können, was für Sie gerade am besten passt. Das gilt besonders für die Größe der Portionen, die Sie zubereiten. Sollten Sie lieber mehr oder weniger kochen und so vermeiden, dass allzu viele Speisereste im Müll landen? Das ist eine Frage der Abwägung.

Weniger kochen

In der Regel neigen wir dazu, Mengen üppiger zu kalkulieren als wirklich nötig ist. Meist reicht weniger, als wir uns so denken. Oder es hilft der Blick ins Kochbuch, wie viel da eigentlich pro Person berechnet wird. Machen Sie sich keine Vorwürfe, wenn es mal nicht ganz gereicht hat. Dann war das Essen vielleicht so lecker, dass alle mehr gegessen haben als sonst. Und Hand aufs Herz: Ist es wirklich so schlimm, wenn sich der pubertierende, ewig hungrige Sohn nach dem dritten Teller Nudeln mit Soße noch ein Brot schmieren muss?

Mehr kochen


Sie können sich aber auch entschließen, vorsätzlich mehr zu kochen. Das klingt paradox, kann aber wirklich eine Hilfe sein. Denn warum sollten Sie nicht mal eine Suppe für zwei statt eine Mahlzeit kochen? Dann werden alle satt und der Rest wird eingefroren. Oder am nächsten Tag noch einmal auf den Tisch gestellt. Oder Sie nehmen ihn als Mittagessen mit zur Arbeit.

Reste verwenden

Fast immer lassen sich aus Resten auch noch einmal neue Gerichte zaubern. Die Suppe kann mit Brühe verlängert werden, die Reste vom Brathähnchen wandern in einen Nudeleintopf und Reis- und Nudelreste lassen sich mit Gemüse und Kräutern zu leckeren Pfannengerichten verwandeln. Altes Brot wird zu Semmelknödeln oder –bröseln.  Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ideen zu dieser Art der Verwertung liefern übrigens Restekochbücher, die es inzwischen im Buchhandel gibt, oder Webseiten wie www.chefkoch.de, www.daskochrezept.de oder www.lecker.de.