Kontakt halten

Die meisten Hilfswerke, die Patenschaften arrangieren, ermöglichen einen Briefwechsel zwischen Paten und Patenkind. Da dies häufig die Überwindung von sprachlichen Hürden bedeutet, müssen die in vielen Fällen Briefe übersetzt werden. Dennoch ist dieser unmittelbare Kontakt für viele Paten ein ganz wichtiger Beweggrund für ihr Engagement. Erfahren sie auf diese Weise doch ziemlich direkt, was mit ihrem Geld gemacht wird und was bei ihrem Patenkind von der Hilfe ankommt. Die anonyme Geldspende bekommt somit buchstäblich ein Gesicht, einen Namen und eine Handschrift.

Viele Hilfsorganisationen ermuntern die Paten auch dazu, ihre Patenkinder in ihrem Heimatland zu besuchen. 
Wovon viele Hilfswerke aber abraten, ist, den direkten Kontakt dazu zu nutzen, weitere Geldspenden direkt zu übermitteln oder Hilfs- oder Geschenkpakete an die Patenkinder zu übersenden. Zu viel des Guten kann kontraproduktiv wirken. Und niemand kann so gut darüber befinden, wie die Hilfe am besten eingesetzt wird, als der Projektpartner des Hilfswerks in der Heimatregion des Patenkindes.