Was kann man als Verbraucher tun?

Artikel aus Schweinefleisch von an der Initiative teilnehmenden Betrieben kommen voraussichtlich ab Sommer 2015 in den teilnehmenden Einzelhandel. Artikel aus Geflügelfleisch voraussichtlich im Herbst 2015. Das ganze Projekt ist zunächst auf eine Dauer von 3 Jahren angelegt. Allerdings ist keine separate Kennzeichnung für die Tierwohl-Produkte vorgesehen. Verbraucher sehen also nicht, welches Stück Wurst oder Fleisch unter den besseren Bedingungen hergestellt wurde. Letztlich liegt im Supermarkt Fleisch von Tieren denen es etwas besser ging neben Fleisch von Tieren für die sich nichts zum Positiven verändert hat. Eine bewusste Kaufentscheidung für Schweine- oder Hühnchenfleisch aus der Tierwohl-Initiative ist so nicht möglich.


Orientierung durch Labels


Solange nicht flächendeckend für alle tierischen Produkte dieselben anspruchsvollen Tierwohl-Kriterien gelten, sind kritische Verbraucher auf zusätzliche Informationen angewiesen. Wer tierische Nahrungsmittel nicht nur auf gut Glück aus tiergerechterer und ökologischerer Haltung kaufen möchte und Wert auf deren Erkennbarkeit legt, kann sich an einer Reihe bereits existierender Labels orientieren. Sie haben unterschiedlich hohe Anforderungen in Sachen Tierwohl. Im Allgemeinen sorgen sie niedrigere Obergrenzen für die maximale Anzahl an Tieren,  für mehr Platz pro Tier, Beschäftigungsmaterial und längere Lebenszeiten, statt Turbomast. Fast alle nachfolgenden Label basieren mindestens auf der EU-Öko-Verordnung und gehen weit über die Maßnahmen der Tierwohl-Initiative der Regierung für die konventionelle Tierhaltung hinaus. Bewertungen zu Labels finden Sie auf
www.label-online.de

Bio-Labels für Eier, Fleisch & Milchprodukte

weitere Tierwohl Label für Eier & Fleisch

Labels für Fisch und Meeresfrüchte