Förderung verträglicherer Landwirtschaft

Soll eine ökologisch verträglichere Landwirtschaft gefördert werden und falls ja, wie?

DIE LINKE:
DIE LINKE will den Anteil des ökologischen Landbaus erhöhen. Die Ökologisierung konventionell produzierender Betriebe muss vorangetrieben werden. Die Inlandsnachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln soll aus ökologischen und sozialen Gründen langfristig durch einheimische Betriebe gedeckt werden.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Nur eine nachhaltige Landwirtschaft kann den nötigen Beitrag zur Lösung von Klimawandel, Artenverlust und Ernährungssicherung leisten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Bio-Produkten, ohne dass die heimische Erzeugung Schritt halten kann. Betriebe, die sich für ökologisch verträgliche Bewirtschaftungsformen entscheiden, brauchen verlässliche Föderbedingungen, die ihren Mehraufwand ausgleichen. Dafür wollen wir sorgen. Ebenso wollen wir die Forschung in diesem Bereich ausbauen.

FDP:
Wir wollen ein gleichberechtigtes Nebeneinander der verschiedenen landwirtschaftlichen Anbaumethoden. Das FDP-Modell „Kulturlandschaftsprämie“ ist ein Meilenstein in der Agrarpolitik. Seit Jahren werden mit dieser Prämie auch ökologisch wirtschaftende Betriebe gefördert und erhalten.

CDU:
Die CDU setzt sich für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, für strenge einheitliche Standards in Europa und ihre Anerkennung in weltweiten Handelsübereinkommen. Die Umwelt- und Naturschutzleistungen müssen der Landwirtschaft aber auch abgegolten und honoriert werden. Wir werden den Vertagsnaturschutz stärken und Umweltprogramme für die Landwirtschaft anbieten. Die Umstellung auf den Ökolandbau werden wir weiter fördern und die Forschung intensivieren.

SPD:
Die ökologische Landwirtschaft entspricht unserem Leitbild einer nachhaltigen, klimafreundlichen, multifunktionalen Landwirtschaft. Deshalb wollen wir diese auch weiterhin fördern. Neben Umstellungshilfen sehen wir eine Förderung durch die Einführung von Regionalmangement und Regionalbudgets.