Mobilität

Soll der Kohlendioxid-Ausstoß im Straßenverkehr reduziert werden? Falls ja: Wie?

DIE LINKE:
Unser Ziel ist ein flächendeckender öffentlicher Verkehr, der auch bezahlbar sein muss. Dazu ist das Angebot des öffentlichen Verkehrs auszubauen und zu verbessern. DIE LINKE setzt sich für ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen ein. Das nutzt dem Klima und rettet Menschenleben.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Es braucht zunächst eine für die VerbraucherInnen einfach transparentere Verbrauchskennzeichnung von Neufahrzeugen nach dem Muster der A-G- Kennzeichnung von Elektrogeräten. Wir wollen zudem den Übergang zur Elektromobilität fördern und den Öffentlichen Verkehr und den Radverkehr als Alternative zum Auto ausbauen.

FDP:
Der Verkehr muss ohne Mehrbelastung für den Autofahrer in den Emissionshandel einbezogen werden. Jenseits dessen sind Biokraftstoffe der zweiten und dritten Generation sowie Hybrid- und Elektroantriebe Schlüsseltechnologien. Die FDP befürwortet subventionsfreie Kaufanreize für Elektrofahrzeuge und den Aufbau der entsprechenden Infrastruktur.

CDU:
Mobilität muss so umweltgerecht wie möglich gestaltet werden. Die Elektromobilität bietet zusammen mit anderen zukunftsweisenden Antriebstechnologien oder dem Einsatz von nachhaltig erzeugten Biokraftstoffen große Potenziale zur Verringerung der Abhängigkeit vom Öl und zur Reduktion von CO2-Emissionen.

SPD:
Ja. Mit einem Nationalen Entwicklungsplan wollen wir die Markteinführung von Elektroautos fördern. Wir wollen mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern, indem wir das Angebot für die Kunden verbessern und die Bahn als integrierten Konzern erhalten. Wir wollen allen Pendlern die gleiche Entfernungspauschale pro Kilometer geben.