Spielzeug - öko und fair

Die so genannten Entwicklungsländer sind geprägt von starken wirtschaftlichen und sozialen Gefällen. Der größte Teil der Bevölkerung lebt in Armut, ohne ausreichende medizinische Versorgung, ohne schulische Bildung und ohne wirkliche Perspektiven, aus dem Kreislauf der Armut und Benachteiligungen herauszukommen.

Zahlreiche Entwicklungs- und Hilfsprojekte verfolgen das Ziel, die betroffene Bevölkerung finanziell, materiell und ideell zu unterstützen, um ihnen eine reelle Perspektive und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Über bessere Vermarktungsmöglichkeiten der von ihnen hergestellten Produkte und langjährige Abnahmeverträge bzw. Kooperationsverträge erhalten die Menschen langfristige Sicherheit. Faire Bezahlung der Produzenten bedeutet Löhne über dem durchschnittlichen Mindestlohn und Produktpreise über dem marktüblichen Preis für die hergestellten Artikel. Derartige Hilfe zur Selbsthilfe sichert nicht nur die Arbeitsplätze der Bevölkerung, hier werden insbesondere Frauen und andere benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützt.

Ein weiteres Ziel der Entwicklungsarbeit ist es, gegen soziale Missstände und illegale Kinderarbeit vorzugehen. Organisationen wie die GEPA, El Puente und die Deutsche Welthungerhilfe sind mit fairen Initiativen, Kooperativen, Selbsthilfegruppen und Familienbetrieben in verschiedenen Entwicklungsländern Beispiele für diese praktische wie notwendige Hilfe zur Selbsthilfe. In diesem Rahmen werden Projekte unterstützt, die die eigenständige Entwicklung der benachteiligten Bevölkerungsgruppen zum Ziel haben.